Die Prachtsepia (Metasepia pfefferi) gehört ohne Zweifel zu den spektakulärsten und faszinierendsten Bewohnern, die man im Meerwasseraquarium pflegen kann. Mit ihren leuchtenden, Pulsierenden Farbmustern und ihren charakteristischen, gelben „Hörnchen“ über den Augen ist sie ein absolutes Highlight für jeden Kopffüßer-Liebhaber.
Im Gegensatz zu vielen anderen Tintenfischarten ist Metasepia pfefferi oft auch tagsüber aktiv. Besonders beeindruckend ist ihre Fähigkeit, innerhalb von Sekundenbruchteilen ihre Farbe und Hautstruktur zu verändern – von unauffälliger Tarnung bis hin zu atemberaubenden, flackernden Warnfarben.
Haltung & Pflegehinweise
Wichtiger Hinweis: Die Prachtsepia ist ein faszinierender Spezialist und gehört ausschließlich in die Hände von erfahrenen Aquarianern mit einem gut eingefahrenen Artenbecken!
Verhalten: Beobachtungsjäger. Oft „geht“ sie eher mit ihren Armen über den Bodengrund, als dass sie schwimmt.
Ernährung: Reine Fleischfresser! Sie benötigen zwingend lebendes Futter (z. B. Lebendgarnele, Futtergarnelen, kleine Krabben). Frostfutter wird in der Regel nicht angenommen.
Vergesellschaftung: Am besten im Spezial- oder Artenbecken halten. Kleine Fische oder Garnelen werden als Futter angesehen; große, feindselige Fische können die Sepia stressen.
Aquariengestaltung: Ausreichend freie Sandflächen zum Jagen sowie Höhlen und Riffaufbauten als Rückzugsorte.
Besonderheit: Wie viele Tintenfische besitzt auch die Prachtsepia eine vergleichsweise kurze Lebenserwartung (ca. 1 bis 1,5 Jahre).
Steckbrief
Parameter Empfehlung / Wert
Wissenschaftlicher Name: Metasepia pfefferi
Deutscher Name: Prachtsepia / Pfeffers Sepia
Endgröße: ca. 6 – 8 cm (Mantellänge)
Mindestbeckengröße: ab 150 Liter (Artenbecken)
Schwierigkeitsgrad: Experte / Spezialist
Temperatur: 23 °C – 26 °C
Futter: Lebendfutter (Garnelen, kleine Krebstiere)
Riffsicher: Ja (beschädigt keine Korallen, frisst aber Krebstiere)
Unser Tipp für den Einzug
Da Kopffüßer sehr empfindlich auf Dichteschwankungen und Wasserwerte reagieren, sollte die Eingewöhnung extrem behutsam und langsam (idealerweise über die Tröpfchenmethode) erfolgen.